02.08.2009 at 9:44 pm by FloridaUrlaub

Florida Baby - die Anreise Teil 1

Eins vorneweg: klar – ein mit oder Kind ist anstrengender als ohne. Ein wenig mehr Planung und Vorbereitung ist notwendig, wenn es nicht der totale Stress werden soll.
Das galt natürlich auch für unseren Trip. Als erstes galt es, die Flüge zu buchen. Die Anforderungen waren klar: so günstig wie möglich und so bequem wie möglich! Bequem bedeutet non-Stop und non-Stop fliegt im moment nur Air Berlin von Deutschland nach Fort Myers. Die Alternative mit Lufthansa nach Miami war nur eine Notlösung, da die Fahrt von Miami nach Cape Coral gute drei Stunden in Anspruch nehmen würde. Glücklicherweise ist Air Berlin ja tendenziell ein günstiger Carrier, so dass wir die Tickets zu günstigen Preisen buchen konnten. Wer noch nie mit Air Berlin geflogen ist: nach 3 Trips (davon 2 mit Kind) kann ich nur sagen, dass alles prima geklappt hat. Sehr flexibel und freundlich – also jederzeit zu empfehlen.

Problem bei der Sache: Die Flüge starten ab Düsseldorf oder München. Düsseldorf ist für uns “besser” zu erreichen. Die Fahrtzeit beträgt aber immer noch gute drei Stunden. Rechnet man jetzt noch mal drei Stunden drauf, um bequem einzuchecken, zum Gate zu gehen und auf alle spontanen Florida Baby Wünsche einzugehen, dann müssten wir mindestens sechs Stunden vor Abflug losfahren. Obwohl der erst um 13:40 Uhr losfliegt ist 07:40 Uhr mit Baby keine optimale Zeit, um in den Urlaub zu starten. Man darf auch nicht vergessen, dass der vor einem liegende Tag durch die Zeitverschiebung satte 6 Stunden länger dauert und man erst um 00:10 Uhr der eigenen Uhrzeit ankommen wird.

Um das zu umgehen, haben wir ein Nacht mit dem “Fly+Park” Special im Maritim direkt am Airport in Düsseldorf gebucht. Neben der Übernachtung in einem schönen kann man sein Auto 14 Tage in der Hoteleigenen Tiefgarage . Verrechnet man das mit den normalerweise anfallenden Parkgebühren eine günstige Möglichkeit zum Übernachten. Frühstücksbuffet haben wir uns gespart und statt dessen ein Frühstück aufs Zimmer bringen lassen. Klingt dekadent? Naja, war deutlich günstiger, vollkommen ausreichend und jeder konnte einen happen Essen, während wir uns fertig gemacht haben.

Vom Hotel zum Airport geht es dann über eine überdachte Überführung direkt ins Terminal. Da wir jetzt sehr früh dran waren, waren wir bei den ersten, die eingecheckt haben. Unser kleines Baby hat dann für den Flug nach Florida noch ein Babybettchen bekommen, obwohl sie schon seit einer Woche ein Jahr alt war. Die Bettchen gibt es normalerweise nur in den ersten 12 Monaten. So lange das Baby da hineinpasst ist es auf jeden Fall eine irre praktische Sache. Unsere kleine Maus hat zwar auf dem Hinflug kein Auge zugemacht, aber trotzdem in dem Bettchen gespielt und gesessen. So hatten die Eltern auch mal die Hände frei.

Unser Florida Baby im Babybett bei Air Berlin

Unser Florida Baby im Babybett bei Air Berlin

Der war unkompliziert. In die USA darf jeder Erwachsene zwei große Koffer mitnehmen und das Baby auch noch einen. Das reicht sogar für das große Gepäck aus. Etwas lästig ist der Weg durch die Security, da die ganze Baby-Nahrung etc. natürlich etwas genauer untersucht wird. Mitnehmen darf man natürlich, was man benötigt und die üblichen Sicherheitsvorkehrungen sind für Babynahrung gelockert. Den Kinderwagen konnten wir übrigens mit bis zum Gate nehmen, was natürlich auch recht hilfreich ist. Im Anschluss nur noch die Passkontrolle, dann ist der Weg frei bis zum Gate. Warum die Grenzbeamten in Deutschland und speziell am Flughafen Düsseldorf allerdings generell ein dermaßen griesgrämiges Gesicht machen und nicht mal in der Lage sind, wie wohlerzogene Menschen, “Guten Tag” und “Auf Wiedersehen” zu sagen, wird wohl auf ewig ein Geheimnis bleiben.

Wie dann der Abflug für unser Baby nach Florida war gibt es im 2. Teil….

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