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05.08.2009 at 7:06 pm by FloridaUrlaub

Florida Baby - Die Anreise Teil 2

Nachdem wir die unfreundlichen Düsseldorfer Grenzbeamten hinter uns gelassen haben, ging es direkt zum Gate. Auf dem Weg dort hin haben wir noch einen Happen gegessen und unsere kleine Maus ein mal trocken gelegt. Am Gate selbst haben wir dann den Buggy – unseren Twinny – abgegeben. Der wird dann von dort im Flugzeug verladen. Aber darauf achten: bereits beim Check-In erhält man den Aufkleber. Dieser wird wie die Kofferaufkleber am Kinderwagen befestigt.

Beim Einchecken kommt man in den Genuß, mit als erstes aufgerufen zu werden. So kann man in Ruhe seine Plätze einnehmen. Sofort nach dem Einsteigen und “beziehen” unserer Plätze kam die Stewardess mit einem kleinen Begrüßungsgeschenk für die Babys – eine schöne Geste von Air Berlin! Ebenso erhält man einen Zusatzgurt für die Kleinen. Dieser wird am Gurt für die Großen befestigt und ist für Start und Landung zu verwenden. Das Babybett wird erst nach dem Take-Off gebracht und in der Wand vor den Sitzen montiert.

Im Internet hatten wir vorher recherchiert, dass die Kleinen während des Starts und vor der Landung etwas trinken sollten bzw. zumindest am Schnuller lutschen sollten. Die Schluckbewegungen verhindern Probleme beim Druckausgleich. Da ich wusste, dass unsere Kleine immer nur kurz trinkt, habe ich Ihr das Fläschchen erst nach dem tatsächlichen Abheben gegeben. Nach dem trinken dann wieder den Schnuller. Augenscheindlich hatte sie auch keine Probleme. Sollte beides nicht funktionieren, fängt das in der Regel an zu weinen – das hat aber die gleiche Konsequenz – ist nur etwas unangenehmer für die drum herum sitzenden Fluggäste.

Erst mal in der Luft brachten die Stewardessen auch gleich das Babybett und wir konnten uns etwas ausbreiten. Für die Zubereitung der Mahlzeiten stehen einem die Stewardessen jederzeit freudlich und hilfsbereit zur Verfügung: warmes Wasser etc. ist kein Problem. Wickeln geht in der Bordtoilette – nicht wirklich komfortabel, da es dich sehr beengt ist, aber es funktioniert. In unserem Flugzeug war nich in jeder Toilette ein Wickeltisch, da empfiehlt es sich, vorher zu schauen.

Auf dem Hinflug war sonst nichts spekatkuläres mehr. Geschlafen hat unsere Madam keine Sekunde und so die Eltern ebenso wenig. Auf dem Hinflug ist das aber eigentlich besser, da man dann schneller in den Rhytmus vor Ort kommen kann. Wichtig ist natürlich eine gewisse Menge an Spielzeug mit der man die Kleinen unterhalten kann. Sonst kann der Flug natürlich schnell zur Totur werden. Sollte das Baby mal weinen ist es am günstigsten, sich selbst von dem Stress zu lösen, die anderen nicht stören zu wollen. Meistens ist dann schneller Ruhe, als wenn die Eltern krampfhaft versuchen, das Kind ruhig zu bekommen. Auf einem anderen Flug haben wir mit solchen Eltern ganz heftige Erfahrungen machen müssen.

Vor dem Anflug muss das Babybett leider wieder verschwinden und die Sachen alle sortiert werden. Hierbei sollte man ein wenig darauf achten, dass man Babynahrung und dazugehörige Flüssigkeiten schon mal so zusammen packt, dass man sie schnell griffbereit haben kann. Ansonsten eben wieder dafür sorgen, dass das Kleine trinkt oder anderweitig schluckt, um den Druckausgleich in die andere Richtung nicht zu blockieren.

Nach der Landung geht es ans Aussteigen. Leider bekommt man jetzt den Kinderwagen erst am Gepäckband wieder. Das bedeutet, man muss mit dem Baby in erst durch die ! Gerade in Fort Myers kann das recht langwierig sein und schon mal eine gute Stunde in Anspruch nehmen. Bei unseren beiden mit Baby haben uns aber die anderem Fluggäste oder die Beamten vorgelassen – die anderen Familien natürlich auch. Passiert man die Einreise (keine Angst, Babys müssen keine Fingerabdrücke geben) geht es weiter zum Gepäck. Hier bekommt man dann endlich den Kinderwagen und kann sein müdes Kind dort absetzten während sich die Eltern mit dem restlichen Gepäck abmühen.

Hat man alle Koffer beisammen kommt noch der . Stichprobenartig werden hier Fluggäste intensiver kontrolliert. Familien, die mit einer maximalen Anzahl Koffer und jeder Menge Taschen anreisen sind da natürlich potentiell Interessant. So wir auch! Glücklicherweise hatte auch der Zollbeamte ein einsehen und hat uns nach Befragung und Kontrolle der Pässe passieren lassen, ohne unsere Taschen noch mal manuell zu kontrollieren.

Nach dem wir auch dies hinter uns gelassen haben waren wir nun also da! Mit Baby in Florida…anstrengend aber doch – letzendlich – unkompliziert.

Was wir so alles erlebt haben beschreiben wir in weiteren Blogbeiträgen.

Zum ersten Teil….

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