10.09.2009 at 9:09 pm by FloridaUrlaub

Einreise in die USA mit Baby gut organisieren

Das Verreisen mit kleinen Kindern ist nicht so einfach. Viel Gepäck und immer dann quängeln, wenn man es gerade am wenigsten gebrauchen kann. Ein besonderes Highlight jeder in die ist dabei die so genannte Immigration. Diese zieht sich immer ein wenig in die Länge und das insbesondere dann, wenn man etwas nicht parat oder vorbereitet hat. Worauf kommt es also an, wenn man ohne Komplikation in die einreisen möchte?Natürlich benötigt man für die Einreise in die USA Reisepässe für alle Mitreisenden. Diese Reisepässe müssen natürlich auch gültig sein. Steigt man in den USA aus dem Flieger braucht man sich darum grundsätzlich keine Gedanken mehr zu machen, denn die Ausweise wurden bei Reiseantritt von der Airline geprüft. Es empfiehlt sich aber, sie so zu verstauen, dass man sie auf einen Griff parat haben kann, wenn es drauf ankommt. Muss man erst sämtliche Taschen durchwühlen, um an die Ausweise zu kommen, macht man sich seine Mitwartenden und die Grenzbeamten ganz sicher nicht zu seinen Freunden.

Nach aktuellen Regelungen brauchen auch JEDEN Alters einen gültigen Reisepass. Das bedeutet auch Babys und brauchen einen vollwertigen biometrischen Ausweise mit Bild. Bizarr, da diese Ausweise eine Gültigkeit von fünf Jahren haben, also mit dem gleichen Bild auch noch in fünf Jahren gelten. Welche Kind verändert sich in fünf Jahren nicht grundlegend. Aber was solls – bei der Einreise ist definitv der falsche Moment, sich darüber aufzuregen.

Wichtig ist auch, sich vor dem über ESTA anzumelden. Seit Anfang 2009 muss man sich drei Tage vor der Abreise anmelden und bekommt online quasi die Genehmigung zum Reiseantritt. Bei meinen bisherigen Reisen hat nach der Nummer, die man dabei erhält, aber keiner gefragt. Ich habe natürlich vor jeder Reise die Daten aktualisiert. Die Aufenthaltsadresse, den Abflugort und die Flugnummer kann man online später ändern. Die Genehmigung an sich bleibt mehrere Jahre gültig.

Auf dem Flug muss man dann noch die grünen Karten für die Einreise ausfüllen und das weiße Blatt für den Zoll. Diese Zettel sollten vorsichtig ausgefüllt werden, denn das führt oft zu Missverständnissen und dazu, dass man dann vor Ort das ganze noch mal machen darf. Das nervt natürlich ziemlich, wenn man es endlich zum Schalter geschafft hat, um dann wieder von vorne anzufangen. Im Flugzeug werden Hinweise gegeben, wie man es richtig ausfüllt. Wenn man unsicher ist, ruhig fragen und bei Fehlern sich einfach ein neues geben lassen. Das ist das einfachste und sicherste. Für das Ausfüllen benötigt man dann noch die Aufenthaltsadresse – auch die sollte man also so parat haben, dass man sie im Flugzeug schnell griffbereit hat und sie sollte natürlich mit der Adresse der Anmeldung übereinstimmen.

Bei der Einreise an sich werden die genommen. Jeweils von beiden Händen die Daumen einzeln und die übrigen vier Finger dann auf ein mal. Im Anschluss wird noch ein nettes Foto geschossen. Nach dem vermessen kommen die Stempel in den Pass. Je nach Einreiseort wird das Ausreisekärtchen in den Pass getackert oder nur gelegt. Falls es nur gelegt wurde, sollte man gut aufpassen, denn bei der Ausreise muss das wieder abgegebene werden.

Nach der Einreise geht es dann zum Zoll. Hier ist das entsprechende Dokument abzugeben und im Regelfall wird man nach kurzer Sichtkontrolle durchgelassen. Insgesamt beziehen sich die Schilderungen hier auf den “normalen” Ablauf für einen Standard . Sollten Sie beim Ausfüllen der Dokumente feststellen, dass Handlungsbedarf besteht – beispielsweise weil Sie zu verzollende Waren mit sich führen – dann folgen Sie den Anweisungen auf dem Dokument.

Zusammenfassend kann man zu dem Einreiseprozess sagen, dass es natürlich eine langwierige Geschichte ist und gerade nach einem so langen Flug einen nicht zu unterschätzenden Nervfaktor hat – insbesondere mit kleinen Kindern oder Babys. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Grenzbeamten jedoch sehr offen sind und Familien mit Kindern spätestens dann nach vorne holen, wenn eines der Kinder zu quängeln anfängt. Insgesamt sollte man sich auch nicht verrückt machen, da – zumindest in Fort Myers – nahezu sicher ist, dass das Gepäck bereits auf dem Band ist, wenn man die Einreise hinter sich hat. Das dortige warten entfällt also!

Wichtg ist – beim Umgang mit Behörden in den USA übrigens immer: geht man offen und freundlich auf die Beamten zu, so wird dieses Verhalten eigentlich fast immer zurückgegeben und man wird nett und freundlich bedient. Fragen werden dabei auch recht freundlich beantwortet – solange sie die Maßnahme nicht in Zweifel ziehen.

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