
Condominiums in den USA
Stellen Sie sich vor, Ihr Arbeitgeber entsendet Sie für einen längeren Zeitraum in die USA. Sind Sie nun bei einem großen Arbeitgeber brauchen Sie sich eigentlich um nichts zu kümmern. Diese übernehmen alles für Sie und suchen Ihnen eine Unterkunft. Immer öfter werden aber auch kleine und mittelständische Unternehmen international aktiv und müssen Ihre Mitarbeiter entsprechend entsenden! Hier kommt mehr Arbeit auf einen zu. Viele der Unternehmen verfügen gar nicht über die Infrastruktur, dies alles zu organisieren.
Die Hauptsuche bezieht sich natürlich auf die Unterkunft – kommt Ihre Familie mit, gehen Sie alleine? Finden Sie einen Vermieter, der für einen festgelegten Zeitraum vermietet? Was sind die Besonderheiten des Immobilienmarktes vor Ort. Beginnen wird wohl jeder die Suche im Internet. Über den Suchbegriff Immo findet man in allen Ländern und Regionen passende Angebote!
In den USA findet man in der Regel überall eine üppige Auswahl. Neben Einfamilienhäusern finden Sie natürlich auch Einliegerwohnungen – so genannte “Condominiums” oder auch kurz “Condo” genannt. Letzte befinden sich oft in Wohnanlagen mit vier oder mehr Wohnungen und werden einzeln vermietet. Es ist dabei völlig normal, dass die Condos in unterschiedlicher Hand sind. Vermietet werden Sie dabei vom Eigentümer (”Landlord”) und bewohnt werden Sie vom Mieter (”Tenant”). Üblich ist ein Mietvertrag, der den deutschen recht ähnlich ist. Wie bei fast allem in den USA haben Sie andere Rahmenbedingungen, als beispielsweise in Deutschland. In Deutschland werden Mietverträge oft für für viele Jahre angelegt – diese Zeiträume sind in den USA deutlich kürzer. Der Mietzins (”Rental Fee”) ist immer verhandelbar! Ein gutes Argument, um die Miete zu drücken ist immer eine Mindestmietdauer. Wenn Sie also wissen, dass das Projekt mindestens vier Monate dauert, dann mieten Sie gleich für den gesamten Zeitraum – dies kann die Miete schon enorm drücken, da Sie dem Vermieter so eine garantierte Einnahme bescheren. Allgemein bekannt ist auch, dass die Wohnungssituation derzeit in den USA sehr angespannt ist – das gibt zusätzlichen Verhandlungsspielraum bei den Mietverhandlungen.
Üblich ist auch eine Kaution – in der Regel in der Höhe einer Monatsmiete. Ebenfalls üblich ist, dass die Küche eingebaut ist und nicht mitzubringen ist. Dies bezieht sich auf die Küchenmöbel und die Elektrogeräte. Die übrigen Möbel können vorhanden sein – hier muss man in evtl. Anzeigen schauen, ob die Wohnung möbliert (”furnished”) oder nicht möbliert (”unfurnished”) ist.
Eine Besonderheit sind noch die so genannten Communities – insbesondere die “gated Communities”. Dies sind abgeschlossene Einheiten mit vielen Wohnungen. Hier ist der Zugang nur nach Eingabe eine Codes in die Schliessanlage oder nach Vorstellung am Gate möglich. Dies erhöht natürlich die Sicherheit – insbesondere wenn Sie oft beruflich unterwegs sind. In der Regel wird innerhalb der Community im Rahmen der Mietzahlung die komplette Pflege der Anlage abgewickelt.













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