27.02.2011 at 9:45 pm by contenpflege

Was beim Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung beachtet werden sollte

Was für ein Pech: der Flug ist bereits gebucht, das traumhafte in schon seit Wochen reserviert, die Koffer fast schon gepackt und plötzlich erwischt einen genau einen Tag vor Urlaubsbeginn die Grippe. Dass der geplante , auf den man sich schon so lange gefreut hat, abgesagt werden muss, ist schon ärgerlich genug. Glück im Unglück ist es in einer solchen Situation, eine Reiserücktrittsversicherung abgeschlossen zu haben.

Mit einer Reiserücktrittsversicherung können sich Urlauber absichern für den Fall, dass sie aufgrund von Krankheit die Reise nicht antreten können. Allerdings sollte beim Abschluss einer derartigen Assekuranz einiges beachtet werden, denn nicht jeder Krankheitsfall kann durch eine derartige Versicherung abgesichert werden. Bestes Beispiel ist hierfür die Schweinegrippe. Wer im vergangenen Jahr seinen Urlaub aus Angst vor der Grippe kurzfristig abgesagt hat, bekam von seiner Versicherung keinen einzigen Cent der Reisekosten zurück erstattet. In einem solchen Fall zahlen die Versicherungen erst, wenn das Auswärtige Amt ausdrücklich vor Reisen in das betreffende Reiseland warnt. Viele Urlaubsreisen werden zudem relativ kurzfristig storniert aufgrund unerwarteter Krankheit. Bevor der krank gewordene Urlauber seine Reisekosten erstattet bekommt, muss nicht selten erst gerichtlich geklärt werden, ob die Krankheit tatsächlich unerwartet aufgetreten ist.

Naturgewalten nicht versichert

Wer aufgrund der derzeitigen heftigen Erdbeben seine geplante Reise nach Neuseeland stornieren möchte, hat schlechte Karten bei den Versicherungen. Denn im Falle von Naturgewalten wie Erdbeben, Wirbelstürmen oder Tsunamis erstatten die deutschen Versicherungsunternehmen die Reisekosten nicht. So bezahlten die Assekuranzen zum Beispiel auch nicht, als aufgrund der “Aschewolke” im vergangenen Sommer zahlreiche Flüge innerhalb von Europa ausfielen.

Nachweise für Verhinderungsgrund erforderlich

Wer unerwartet von einer Reise zurücktritt, sollte die Gründe für die Stornierung mit Nachweisen belegen können. Erst wenn der Versicherung beispielsweise ein ärztlicher Attest oder eine Bestätigung des Unfalls vorliegen, erstattet sie die Reisekosten. Zudem sollte der Versicherung umgehend mitgeteilt werden, dass der Urlaub nicht angetreten werden kann.

Für wen lohnt sich die Reiserücktrittsversicherung?

Besonders sinnvoll ist der Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung bei kostspieligen Pauschalreisen, die bereits lange Zeit im Voraus geplant und gebucht werden. Unverzichtbar ist eine derartige Versicherung zudem für Reisende mit Kindern, da häufiger und schneller krank werden, als erwachsene Personen.

Die Versicherung sollte am besten zum gleichen Zeitpunkt abgeschlossen werden, zu dem auch die Buchung der Reise erfolgt. Doch auch einen Monat nach der Reisebuchung sollte es kein Problem sein, eine entsprechende Assekuranz zu finden. Hier sollte man beim Versicherungsvergleich die jeweils geltenden Fristen der Versicherungsunternehmen beachten. Bei manchen Versicherern können Urlauber für Last-Minute-Reisen selbst noch einen Tag vor der Reise eine entsprechende Versicherung abschließen dies ist jedoch keine Selbstverständlichkeit.

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