01.04.2011 at 4:11 pm by contenpflege

Ferienhaus mit Boot - die Einweisung ist wichtig!

Schiffsschraube nach Bodenberührung Immer wieder wird die Frage gestellt: ist die Bootseinweisung überhaupt notwendig? Muss sie so ausführlich und lang sein? Insbesondere Gäste, die bereits über einen oder mehrere Bootsfahrerscheine verfügen, sehen nicht unbedingt einen Sinn in der Einweisung. Wer sich allerdings mal eine wenig mit den Gewässern in und um Cape Coral auseinander setzt, der wird feststellen, dass es sich hierbei um nicht so einfach Wasser handelt. Vor allem steckt hier die Tücke im Detail – im Klartext heisst das: im flachen Wasser.

Wie man an der nebenstehenden Schiffsschraube deutlich erkennen kann, erreicht man hier schnell Gewässer, die gerade mal Bootstiefe haben. Hierbei beginnt dann die Schiffsschraube schnell damit, den Borden zu durchpflügen. Dabei gehen natürlich die Blätter kaputt und die Schraube beginnt unrund zu laufen. Die führt zu heftigen Vibrationen. Fährt man nun ganz normal weiter, so können die Vibrationen zu heftigen Schäden am Motor und an der Antriebseinheit führen.

Mit einer Einweisung kann man das Risiko natürlich nicht ausschließen. Die Personen, die in Cape Coral die Einweisungen vornehmen verfügen aber über jahrelange Erfahrung und kennen die besonders heimtückischen Stellen. Natürlich kann man diese während der Einweisung nicht alle befahren – dann wäre der ja rum. Anhand einer einfachen, übersichtlichen Karte werden die besonders gefährlichen Stellen aber noch mal deutlich gezeigt.

Die besondere Tücke liegt mitunter auch darin, dass man eigentlich glauben könnte, wenn man den Tonnen folgt, ist man in Sicherheit. Das kann so sein, muss aber nicht. Die benötigte Tiefe ist immer vom Boot selber abhängig, eine garantierte Mindesttiefe von betonnten Fahrwegen bedeutet dies aber nicht.

Ebenso sollte man auch vermeiden, anderen Booten zu Folgen, wenn diese eine Abkürzung nehmen – auch wenn es manchmal zu verlockend ist. Man kennt aber das andere Boot und den darauf befindlichen Kapitän überhaupt nicht. Kennt er sein Boot so gut, dass er genau weiss, dass es klappt? Hat er vielleicht einen Außenbordmotor, den er deutlich höher trimmen kann und damit die Gefahr minimieren? Oder haut sich dieses Boot eben gerade den Propeller selber kaputt? Von außen kann man das nicht beurteilen!

Auch den gut gemeinten Rat anderer Bootsfahrer darf man nicht blind vertrauen. Die Wasserstände sind sehr unterschiedlich. Eine Ecke, die vielleicht vor 4 Wochen problemlos zu fahren gewesen ist, kann heute zu flach sein.

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